Techniken und Rituale
Viele Jahre begleiten wir nun schon Menschen in ihrem Wachstum und einige Jahre jetzt auch auf dem Weg des Tantra.
So haben wir unseren Weg und die Mischung dieses Weges für uns und unsere Seminare gefunden und kreiert.
Wir verwenden Techniken aus der modernen Psychotherapie wie der Gestalttherapie und körperorientierten Psychotherapie. Übungen aus dem Krya Yoga und den Meditationen aus der Lehre von Osho finden ebenso ihren Eingang wie Vipassana das wir beide praktizieren, sowie aus dem Zen.
Unsere Lehren haben wir bei EroSpirit Lucian Loosen und Thelma Björk, sowie bei Advaita Maria Bach und Trayati gelernt. Auch Seminare bei anderen Tantra Instituten haben uns inspiriert und uns geholfen unseren eigenen Weg gehen zu dürfen. Auch die Lehre von Margot Anand und Joe Krämer hatten Einfluss auf unseren Weg.
An dieser Stelle ein Dank an alle unserer Lehrer und Lehrerinen für ihre Begleitung, ihre Inspiration und den Rahmen, den sie uns gaben, uns zu dem zu entwickeln, wer wir sind.
Sinnliche Begegnungen und Massagen sowie Rituale aus dem roten Tantra helfen uns, uns wieder zu finden in unserer Einfachheit und Einzigartigkeit. Und dem Wissen, dass wir alles für ein erfülltes und glückliches Leben in uns tragen.
Lasst es uns entdecken und es wieder fließen.
Der festgelegte Ritualrahmen und die bei uns immer vor dem eigentlichen Ritual zu sehende Demonstration des Rituals, bringen dir eine Sicherheit und du kannst dich in diesem Rahmen fallen lassen. Dein Kopf hat Pause und dein Köper und deine Gefühle weisen dir deinen Weg.
So bitten wir jeden Teilnehmer und achten darauf, auch nicht von den Ritualen abzuweichen, das führt bei TeilnehmerInnen, die sich in der Heilungsphase befinden zu Sicherheit und die Möglichkeit sich aus dem Kopf wirklich in den Körper begeben zu können.
Ritual schließt ein Verständnis der Reihenfolge von Ereignissen ein, die am Besten geeignet sind ein Ziel zu erreichen.
Rituelles Lieben erhebt das Weltliche ins Spirituelle. Es gibt dem Sinnlichen eine Bedeutung, die weit über das eigentliche Tun hinaus geht. Der rituelle Rahmen ist eine Brücke zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten und ermöglicht dir deine Grenzen zu verschieben und dich ins Unbekannte zu wagen.
Sexuelle Rituale vermögen die Seele für eine tiefe Ekstaseerfahrung zu öffnen.
Es ist im Tantra der direkteste Weg innerhalb eines Lebens in die Erfüllung zu kommen.
In unserem Leben gibt es immer Zeitpunkte für Rituale. Von der Geburt, über die Kindheit, die Pubertät und dein „erstes Mal“. So kommen die Ehe und am Ende der Tod. Rituale helfen diese Brücken gesund zu überschreiten und sich auf der neuen Seite wieder zurecht zu finden.
Tantra bietet, nach dem sich zum Glück die alten tantrischen Rituale aus der östlichen Tradition bis heute überlebt haben, uns die Möglichkeit eine neue Form der Sexualität zu leben und auch hier Brücken zu überschreiten, die wir davor nicht einmal gekannt haben.
Das größte Ritual im Tantra ist das Maithuna-Ritual, die Vereinigung von Frau/ Shakti und Mann/ Shiva. In diesem Ritual geht es um den Ausgleich der beiden Energien. Der männlichen Yang-Energie und der weiblichen Ying-Energie. Ziel ist, dass sowohl die Frau und der Mann in sich beide Anteile entwickelt und mit Hilfe des Anderen so zum Ganzen werden.
Kleines Lexikon:
Shiva
Synonym für den Mann im Tantra
Shakti
Synonym für die Frau im Tantra
Yoni
Vagina
Lingam
Penis
Ying
weiblicher Pol und das weibliche Prinzip
Yang
männlicher Pol und das männliche Prinzip
Yanta
Darstellung zur Hilfe in der Meditation
Mantra
rezitierte oder gesungene Silben oder Sätze Das Rezitieren eines Mantras kann
dem Freisetzen mentaler und spiritueller Energien dienen
Om
Der Klang steht für den transzendenten Urklang, wird oft auch als AUM gesungen
Maithuna
eines der großen tantrischen Rituale
Kundalini
latent psychosexuelle Energie, wenn sie geweckt wird, steigt sie im Körper auf und
kann zu kosmischem Bewusstsein führen
Chakra
Energiezentren im Körper, die als Umwandler dienen, um die Energie auf eine
Frequenz der jeweiligen Körperregion zu verwandeln
Karma
Das natürliche Gesetz, dass Handeln Reaktion hervorruft
Die fünf M´s im Tantra
Die alten Tantriker wollten alle Elemente vereinigen und keines ausklammern.
So steht jedes M für ein Element.
Maithuna , die sexuelle Vereinigung steht für das Element Äther / Raum
Mamsa , das Fleisch steht für das Element Luft
Madya , der Wein steht für das Element Feuer
Matsya , der Fisch steht für das Element Wasser
Mudra , das Getreide steht für das Element Erde