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Partnerschaft

Oft wird geglaubt im Tantra gebe es keine Treue in der Partnerschaft,
denn Tantra fördere die freie Sexualität. In vielen Köpfen ist Tantra noch Gruppensex mit Räucherstäbchen.
Woher kommt das? Alles was verboten ist, reizt uns um so mehr. Auch dich?
Aber gerade im Tantra geht es um ein festes Gefäß – das Ritual – das dir die Sicherheit gibt, dich fallen lassen zu können, in deine Partnerschaft.
Hier gibt es keinen Freistil. Das ist die Sicherheit, die dir Tantra vermitteln kann, so dass du dich auf alles einlassen kannst.
Bei uns gibt es auch keine Aufforderung Übungen mit Anderen, außer deinem Partner zu machen, denn du weißt am Besten wo eure Partnerschaft gerade steht und was ihr am Nötigsten braucht.

Wenn ihr weiter geht im Tantra werdet ihr von allein an den Punkt kommen, an dem ihr Übungen mit andern machen könnt, immer in der Achtsamkeit zu euch selbst und der Partnerschaft.

Sexualität ist der Motor und die größte Energie für unser spirituellen Wachstum, aber nicht jeder Sex ist Tantra.

Es gibt die drei Bereiche für uns

Sexualität

Oft geht es darum, etwas nachzuholen, was ich verpasst habe im Leben. Etwas was mir schon immer im Kopf herum spuckt und mein Partner mir nicht erfüllen will. Oft hilft hier Tantra alte Glaubenssätze zu lösen und etwas Neues in der Partnerschaft und in der Sexualität zu zulassen.

Beziehung

Will ich wirkliche Beziehung oder ist der Partner nur da, um mir ein Loch zu füllen? Lasse ich mich wirklich ein auf meinen Partner, auf die Andersartigkeit ohne ihn verändern zu wollen?
Oder lebe ich nach dem Motto: Bitte verändere du dich, dass ich so sein kann, wie ich schon immer sein wollte?

Tantra

Wir begegnen uns als Shiva und Shakti als Mann und Frau, ohne die alten Geschichten in unserem Leben. Wir vereinigen die Energien, um beide Seiten, die Männliche und die Weibliche in uns kennen zu lernen und zu entwickeln. Wir heilen unsere Herzen und stärken unsere Herzensenergie. Der Mann entwickelt seine männliche Polarität und die Frau entwickelt ihre weibliche Polarität und wir lernen mit beiden Polaritäten in uns zu spielen.

Ich wurde einmal gefragt, was für mich Liebe ist, wie ich es im Tantra definieren würde.
Mir fiel diese Definition ein;

*Wirkliche Liebe bedeutet, das Glück des Anderen zu wollen, zu 100 %.
Auch wenn es bedeutet, dass er mich verlassen muss, um sich zu verwirklichen und ich ihm alles Glück der Erde wünschen kann, dann ist es Reine Liebe.*

Wir gehen in der Partnerschaft davon aus, dass der eine Partner die Schwächen hat, die der Andere als Stärken hat und umgekehrt.
Das Ziel in der Partnerschaft ist es, in das Lernen voneinander zu gehen. Wie macht der Andere das, was kann ich in diesem Bereich von ihm lernen. Jedoch nicht um gleich zu werden, sondern nur, um das Werkzeug zu bekommen und doch ich zu bleiben.
Was wir bemerken ist jedoch, dass in vielen Partnerschaft eine fehlende oder falsche Kommunikation vorhanden ist.
Wenn ein Partner ein Bedürfnis äußert, meint der andere Partner gleich, er müsse es erfüllen. So hören viele auf, in der Partnerschaft zu reden und sich auszutauschen und das führt oft zu einem Auseinanderdriften.
Im Tantra geht es darum, diese Kommunikation wieder zu erlernen, sie zu verbessern und zu vertiefen.
Dadurch kannst du deinen Partner noch besser verstehen und dich einlassen auf ihn.
Ihr könnt gemeinsam wachsen und wenn du einmal ein Stück voraus bist, wartest du und du kannst das Vertrauen entwickeln, dass er auf dich wartet, wenn er ein Stück voraus ist.
Tantra lässt dich auch die jeweiligen Fähigkeiten des anderen Geschlechts in dir selbst entdecken und entwickeln. Der Andere ist ein Geschenk für dich, um dich selbst entdecken zu können, im Spiegel des Anderen.
Du kannst die Verschiedenartigkeit entdecken und sie lieben lernen, als lebenslanger Motor der Anziehung und des Wachstums in der Partnerschaft.